Wettbewerb
Wohnbebauung
Allmandstraße
Friedrichshafen

STANDORT | Allmandstraße Friedrichshafen
AUSLOBER | KreisBauGenossenschaft Bodenseekreis eG
WETTBEWERBSTEILNEHMER | HJA Händel Junghans Architekten
BGF | 10.100 qm
Planung | 2011
Profil | Realisierungswettbewerb

Städtebau: Für das Grundstück wird eine offene Großform vorgeschlagen, die sich auf die unmittelbare Umgebung mit der Schule als Großform und auf die typischen offenen Blockränder bezieht. An der Straße stehen 4 als Einzelhäuser erkennbare Gebäude, die sich mit den dahinterliegenden Wohnhöfen verknüpfen. Die Fugen zwischen den Häusern sind räumlich direkt mit den 3-geschossigen Laubenganghäusern verbunden. Durch die gemäßigte Höhenentwicklung ordnet sich der Entwurf trotz seiner Großform doch deutlich in die Umgebung ein. kompakt, urban, grün

Erschließung: Die Fugen zwischen den Häusern dienen der Erschließung der Wohngebäude; von hier aus können auch zusätzlich die Praxen und Flächen für Dienstleister erschlossen werden. Zwischen Vorder- und Rückgebäude ist noch eine interne Verbindung der einzelnen Wohnhöfe vorgesehen. Die Laubenganghäuser stehen in direktem räumlichen Zusammenhang zu den Vordergebäuden. Der Weg führt durch die Stadtfuge über eine Rampe direkt in den Laubengang. Die einzelnen Fugen und Laubengänge können mit Farbe gestaltet werden, und so eine individuelle Adressierung ermöglichen.

Wohnungen: Jede Wohnung erhält eine individuelle Qualität, die Zahl der nach Norden orientierten Zimmer wurde auf eine absolutes Minimum reduziert. Aus städtebaulichen Gründen erhalten die straßenseitigen Wohnungen Loggien als Freibereiche, die Rückgebäude vorgehängte Balkone.

Architektur: Die Häuser werden als klassische Stadthäuser mit Sockelgeschoss, Dachrand und Gesimsen und Loggien vorgeschlagen. In den Rückgebäuden löst sich dann die klassische Haltung auf. Aus den Gesimsen entwickeln sich Balkone, wohnungbautypische Elemente wie Laubengang, Stäbchengeländer und Farbe tauchen auf.

Konstruktion / Energie: Die Häuser sollen in Massivbauweise errichtet werden. Decken und Treppenhäuser aus Stahlbeton, die Außenwände aus Porenbeton. Ohne größeren Aufwand kann mit dieser Kubatur ein Effizienzhaus 70 erreicht werden. Alle Wohnungen erhalten ein kontrollierte Wohnraumlüftung. Optional kann auf dem extensiv begrünten Dach eine PV-Anlage vorgesehen werden.